das enneagramm
Eine Erweiterung deiner Persönlichkeit
die grundlagen des enneagramms

Die Begriffe des Enneagramms
01.
9 Typen, Muster
Jeder Typ stellt eine Vielfalt an Verhaltensweisen dar, welche in dieser Kombination häufig auftreten. Diese Verhaltensmuster werden je nach Kontext und Ausprägung als positiv oder weniger positiv erlebt . Fühlen wir uns wohl in einer Situation oder generell, leben wir die positiven Muster, geht es uns nicht so gut, kommen andere Verhaltensmuster zum Tragen. Im Enneagramm – Modell ist jedem Typ eine Nummer von 1 bis 9 zugeordnet, was aber keine Rangordnung darstellt. Übersicht der 9 Enneagramm-Typen
02.
Flügel, Subtyp
Kein Muster existiert isoliert. Jeder Persönlichkeitstyp steht in direkter Nachbarschaft zu zwei anderen Mustern – dem linken und dem rechten „Nachbarn“.
Im Coaching und der Persönlichkeitsentwicklung nennen wir diese Nachbarn auch Flügel. Sie verleihen dem Hauptmuster seine individuelle Schattierung. Je nach Lebenssituation, Stresslevel oder Tagesform weichen wir fallweise auf diese Flügel aus oder greifen auf deren Eigenschaften zurück. Du siehst im Modell, dass jeder Typ einen linken und rechten Nachbarn hat. Das kann ein Subtyp sein, muss aber nicht. mehr zu Flügel
03.
Leitsatz
Der Leitsatz ist das ungeschriebene, tief wirksame Lebensmotto eines inneren Musters – in der klassischen Transaktionsanalyse auch als „Skript“ bezeichnet. Er legt den dominierenden Hauptwert im Leben eines Menschen fest und richtet dessen gesamte Werthierarchie danach aus.
Gleichzeitig bedeutet der Leitsatz immer auch eine Einengung: Durch den Fokus auf diesen einen Kernwert werden andere, ebenso wichtige und richtige Facetten des Lebens vernachlässigt. Jedem Typ ist ein eigener Leitsatz zugeordnet, der aus der Lebensgeschichte entstanden ist. mehr zu Leitsatz
04
Grundangst
Im Enneagramm ist die Grundangst der unbewusste Motor unserer Persönlichkeit. Um ihr zu entkommen, baut jeder Typ einen spezifischen Abwehrmechanismus (die Fixierung) auf. Wahre persönliche Entwicklung im Enneagramm beginnt jedoch erst dann, wenn wir dieses automatische Gegensteuern durchbrechen. Erst wenn wir lernen, der Grundangst mutig ins Auge zu blicken, anstatt vor ihr zu fliehen, schalten wir unseren psychologischen Autopiloten aus und erlangen echte Wahlfreiheit. Jedem Typ ist eine bestimmt Grundangst eigen, die er von Kind auf nach und nach entwickelt hat. mehr zu Grundangst
05.
Entlastungspunkt
Wenn wir uns sicher und akzeptiert fühlen, müssen wir uns nicht mehr hinter den starren Schutzmechanismen unseres Musters verstecken. In diesem Zustand der Entlastung öffnet sich der Raum für neue, positive Verhaltensweisen. Das Enneagramm zeigt uns diesen Entwicklungspfad (entgegen der Pfeilrichtung) hin zum sogenannten Integrationspunkt. mehr zu Entlastungspunkt
06.
Stresspunkt
Gerät ein Mensch in eine Stresssituation, greift er im ersten Schritt auf die gewohnten Abwehrmechanismen seines eigenen Enneagramm-Typs zurück. Er versucht, das Problem mit den Strategien seines „Autopiloten“ zu lösen.
Nimmt der Stress jedoch weiter zu und lässt sich die Situation so nicht mehr bewältigen, kollabiert diese erste Verteidigungslinie. In diesem Zustand der Desintegration wechselt die Person auf ihren Stresspunkt (in Pfeilrichtung). Das bedeutet: Sie übernimmt plötzlich die ungesunden Verhaltensweisen und Verhaltensmuster des Typs, zu dem ihr Stresspfeil führt. Dieses Verhalten steht oft im krassen Gegensatz zu ihren sonstigen, alltäglichen Mustern und dient als eine Art psychologisches „Notventil“, wenn das eigene System überlastet ist. mehr zu Stresspunkt
07.
Pfeilrichtungen
Wenn du das Enneagrammsymol genau ansiehst, entdeckst du Pfeile in zwei Richtungen. Ein Pfeil führt vom Grundtyp weg zu einem anderen Typ, das ist der Stresspunkt. Ein zweiter Pfeil kommt von einem anderen Typ zu dem jeweiligen Grundtyp, das ist der Entlastungspunkt. mehr dazu
08.
Entstehung der Typen
Wenn ich, um akzeptiert oder geliebt zu werden,…. (Leitsatz einsetzen)…..sein muss, und gleichzeitig Angst habe, dass …….. (Grundangst einsetzen) …… eintritt, werde ich welche Eigenschaften entwickeln?
