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das enneagramm

Typologien – wozu?
Der Ursprung unserer Muster: Die Über-Lebens-Strategie
Vom Autopiloten zur Freiheit
Ein Werkzeug für Toleranz – kein Schubladen-Denken

01.

02.

Kein Muster existiert isoliert. Jeder Persönlichkeitstyp steht in direkter Nachbarschaft zu zwei anderen Mustern – dem linken und dem rechten „Nachbarn“.
Im Coaching und der Persönlichkeitsentwicklung nennen wir diese Nachbarn auch Flügel. Sie verleihen dem Hauptmuster seine individuelle Schattierung. Je nach Lebenssituation, Stresslevel oder Tagesform weichen wir fallweise auf diese Flügel aus oder greifen auf deren Eigenschaften zurück. Du siehst im Modell, dass jeder Typ einen linken und rechten Nachbarn hat. Das kann ein Subtyp sein, muss aber nicht.

03.

Der Leitsatz ist das ungeschriebene, tief wirksame Lebensmotto eines inneren Musters – in der klassischen Transaktionsanalyse auch als „Skript“ bezeichnet. Er legt den dominierenden Hauptwert im Leben eines Menschen fest und richtet dessen gesamte Werthierarchie danach aus.
Gleichzeitig bedeutet der Leitsatz immer auch eine Einengung: Durch den Fokus auf diesen einen Kernwert werden andere, ebenso wichtige und richtige Facetten des Lebens vernachlässigt. Jedem Typ ist ein eigener Leitsatz zugeordnet, der aus der Lebensgeschichte entstanden ist. mehr zu Leitsatz

04

Im Enneagramm ist die Grundangst der unbewusste Motor unserer Persönlichkeit. Um ihr zu entkommen, baut jeder Typ einen spezifischen Abwehrmechanismus (die Fixierung) auf. Wahre persönliche Entwicklung im Enneagramm beginnt jedoch erst dann, wenn wir dieses automatische Gegensteuern durchbrechen. Erst wenn wir lernen, der Grundangst mutig ins Auge zu blicken, anstatt vor ihr zu fliehen, schalten wir unseren psychologischen Autopiloten aus und erlangen echte Wahlfreiheit. Jedem Typ ist eine bestimmt Grundangst eigen, die er von Kind auf nach und nach entwickelt hat. mehr zu Grundangst

05.

Wenn wir uns sicher und akzeptiert fühlen, müssen wir uns nicht mehr hinter den starren Schutzmechanismen unseres Musters verstecken. In diesem Zustand der Entlastung öffnet sich der Raum für neue, positive Verhaltensweisen. Das Enneagramm zeigt uns diesen Entwicklungspfad (entgegen der Pfeilrichtung) hin zum sogenannten Integrationspunkt.

06.

Gerät ein Mensch in eine Stresssituation, greift er im ersten Schritt auf die gewohnten Abwehrmechanismen seines eigenen Enneagramm-Typs zurück. Er versucht, das Problem mit den Strategien seines „Autopiloten“ zu lösen.
Nimmt der Stress jedoch weiter zu und lässt sich die Situation so nicht mehr bewältigen, kollabiert diese erste Verteidigungslinie. In diesem Zustand der Desintegration wechselt die Person auf ihren Stresspunkt (in Pfeilrichtung). Das bedeutet: Sie übernimmt plötzlich die ungesunden Verhaltensweisen und Verhaltensmuster des Typs, zu dem ihr Stresspfeil führt. Dieses Verhalten steht oft im krassen Gegensatz zu ihren sonstigen, alltäglichen Mustern und dient als eine Art psychologisches „Notventil“, wenn das eigene System überlastet ist.

07.

Wenn du das Enneagrammsymol genau ansiehst, entdeckst du Pfeile in zwei Richtungen.

08.

Wenn ich, um akzeptiert oder geliebt zu werden,…. (Leitsatz einsetzen)…..sein muss, und gleichzeitig Angst habe, dass …….. (Grundangst einsetzen) …… eintritt, werde ich welche Eigenschaften entwickeln?

 enneagramm

Typ 1
Typ 2
Typ 3
Typ 4
Typ 5
Typ 6
Typ 7
Typ 8
Typ 9

⚡ Stresspunkt: ➔ Geht zu Typ 4
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☀️ Entlastungspunkt: ⬅ Kommt von Typ 7
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